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Amtsblatt der Stadt Stuttgart vom 23. Januar 2003 Ältere fördern und in die Pflicht nehmen Workshop zum Thema "Älter werden in Wangen" im Rahmen des Projekts StadtRegion Stuttgart 2030
Amtsblatt der Stadt Stuttgart vom 5. Dezember 2002
Amtsblatt der Stadt Stuttgart Nr. 28 vom 11. Juli 2002
Göppinger Kreisnachrichten - Neue Württembergische Zeitung
Amtsblatt der Stadt Stuttgart Nr. 8 vom 21. Februar 2002
Zur Koordination und Integration der Stuttgarter Forschungsvorhaben führt die Kommunalentwicklung LEG ein mehrstufiges Expertendelphi durch. Kern des Delphi sind zwei schriftliche Befragungsrunden (Fragebogen 2: Aktuelles). In der Fachöffentlichkeit kontrovers diskutierte Ansätze und Thesen wurden bundesweit über 300 Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Kirchen/Verbänden zur Bewertung vorgelegt.
Die 1. Fragerunde ist abgeschlossen. Die Auswertungsergebnisse der 1. Fragerunde und den Fragebogen der 2. Delphi-Runde finden Sie unten.
Das Experten-Delphi 1 ist abgeschlossen und ausgewertet. Insgesamt haben
sich von den bundesweit 306 angeschriebenen Expertinnen und Experten 156
an der Befragung beteiligt. Die Rücklaufquote liegt damit bei 51
Prozent. Derzeit läuft das Experten-Delphi 2. Der Delphi-Fragebogen 2
enthält neben den Fragen des Experten-Delphi 1 auch die Ergebnisse der
ersten Fragerunde. Rücklauffrist ist der 13. September 2002.
Mit ersten Auswertungsergebnissen ist im Oktober 2002 zu
rechnen.
Um den Report in PDF-Format (1.18 MB) zu erhalten, bitte auf das kleine
Bild klicken.
Presseresonanz in Detail
Im Rahmen des Projekts "StadtRegion Stuttgart 2030" waren Anfang Dezember Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner aus Wangen als "Alltagsexperten" vom Institut für Geographie der Universität Stuttgart eingeladen, Vorstellungen über ein zukünftig wünschenswertes Zusammenleben zu entwickeln. Die Diskussion wurde vor dem Hintergrund der zu erwartenden demographischen und sozialen Veränderungen geführt.
Die Teilnehmer beschäftigten sich mit stadtteilbezogenen Problemen, Leitvorstellungen und Projektvorschlägen. Vertreten waren die Leiterin des Bürgerservice Leben im Alter, die Leiterin der Begegnungsstätte, ein niedergelassener Arzt, ein Ergotherapeut und ein Pflegedienstleister, der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins sowie die Betreuungsstadträtinnen der CDU- und der SPD-Fraktion. Darüber hinaus nahmen ehrenamtlich engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger deutscher, türkischer, griechischer und italienischer Herkunft teil.
Als ein übergeordneter Grundsatz wurde der "Respekt vor jedem Menschen ungeachtet seines Alters" gewählt. Die Teilnehmer hoben die "gegenseitigen Abhängigkeiten von Jung und Alt" hervor und forderten eine Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft. Gerade die älteren Teilnehmer plädierten dafür, dass ältere Menschen "nicht nur gefördert, sondern auch in die Pflicht genommen werden". In Form von konkreten Projektentwürfen wurde eine stärkere Orientierung der Planung (beispielsweise im Wohnungsbau, in der Infrastruktur und im Pflegeangebot) am Zusammenleben der Generationen empfohlen. Angesichts des zu erwartenden steigenden Pflegebedarfs und leerer öffentlicher Kassen forderte die Runde, die gesellschaftliche Stellung des Ehrenamts, speziell im sozialen Bereich, aufzuwerten und eine fachliche Schulung und Betreuung der Ehrenamtlichen zu gewährleisten.
Die Ergebnisse der Diskussionen sollen dazu beitragen, ein Leitbild für die StadtRegion Stuttgart 2030 zu erarbeiten.
Die Themen "Bürgerschaftliches Engagement" und "Politische Teilhabe" mit dem Schwerpunkt Integration und sozialer Ausgleich spielen zurzeit beim Forschungsprojekt StadtRegion Stuttgart 2030 eine wichtige Rolle. Workshops dazu werden im Dezember und Januar in Wangen stattfinden.
Angesichts leerer Haushaltskassen in den Kommunen wird der Ruf nach bürgerschaftlichem Engagement immer lauter. Aber wie kann eine Bürgergesellschaft aussehen, die die Interessen des Einzelnen wahrt und gleichzeitig die städtische Gemeinschaft fördert?
Antworten werden bei Workshop-Veranstaltungen des Projekts 2030 gesucht. Die Forschungspartner Geographisches und Städtebau-Institut der Universität Stuttgart entwickeln zusammen mit Bürgern Zukunftsbilder rund um Integration und sozialen Ausgleich in den Quartieren. Das Forschungsvorhaben StadtRegion Stuttgart 2030 will die Bürger motivieren, sich den Herausforderungen zu stellen und Modelle für ein Miteinander in ihren Quartieren, der Stadt und der Region zu entwickeln. Das Projekt ist in der letzten Arbeitsphase.
Die Untersuchungsergebnisse werden Politik, Verwaltung und dem Fachpublikum im Mai 2003 präsentiert. StadtRegion Stuttgart 2030 ist ein Projekt im Forschungsverbund "Stadt 2030" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, an dem 21 Städte beteiligt sind. Sieben Städte, darunter Stuttgart, stellen sich dem Thema Integration und sozialer Ausgleich. Das Projekt wurde im Herbst 2001 gestartet.
Weitere Informationen im Internet unter www.stadtregionstuttgart2030.de.
Wie werden die Landeshauptstadt und die Region im Jahr 2030 aussehen? Welche Entwicklungen zeichnen sich ab und wo muss die Planung und Politik steuernd eingreifen? Antworten darauf will das von der Landeshauptstadt und dem Verband Region Stuttgart getragene Projekt „StadtRegion Stuttgart 2030" geben. Regionalrätinnen und Regionalräte, Stadträtinnen und Stadträte, Planer und Wissenschaftler sowie Experten aus der Verwaltung trafen sich am Freitag, 28. Juni, im großen Sitzungssaal des Rathauses, um sich über erste Ergebnisse zu informieren und darüber zu diskutieren.
Stadt der Integration
„Unser Ziel ist: Wir wollen die Stadt der Integration", so Joachim Weiler, Stadtplanungsamt. Beim Stadtplanungsamt liegt die Leitung des Projekts. Untersucht wird, wie die soziale, wirtschaftliche, kulturelle und räumliche Integration sowie die Entfaltung aller ihrer Bürger gefördert werden kann.
Stichwort für Stuttgart ist, die Spaltung der Gesellschaft durch sozialen Ausgleich zu verhindern. Unter anderem sollen Verbesserungen der Infrastruktur und die stärkere Beteiligung der Bevölkerung an politischen Prozessen dazu beitragen.
Welche Prognosen gibt es? Richard Reschl von der Kommunalentwicklung LEG Baden-Württemberg (KE) zitierte den Physik-Nobelpreisträger Niels Bohr: „Voraussagen sind bekanntlich schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen." Deshalb entwerfen Planer und Wissenschaftlicher auf Grundlage von Analysen und Expertenbefragungen Szenarien, die von unterschiedlichen Bedingungen ausgehen. Rahmenbedingung ist eine wachsende Wirtschaft. Entscheidende Faktoren sind Bevölkerungsentwicklung, Überalterung, Zuzug von Arbeitskräften sowie die weitere soziale Trennung von Bevölkerungsgruppen. Die Entwicklung der Wirtschaftskraft ist ein wichtiger Faktor. Hier stehen Landeshauptstadt und Region gut da. Reschl stellte die Zwischenergebnisse einer Umfrage unter Experten vor. Überwiegend sind sie der Meinung, dass die Wirtschaft in der Region wachsen wird. Schlechter bewertet werden die Gesamt-Republik und andere Regionen wie zum Beispiel Bremen und Leipzig.
Weitere Zuwanderung
Drei Modellquartiere
Wie die Entwicklung verlaufen könnte und welche Schritte zu Integration und Ausgleich führen, wird an drei Modellbereichen untersucht: am Stadtquartier Bad Cannstatt, am alten Industriestandort Wangen/Hedelfingen im Neckartal sowie an Ostfildern mit dem „jungen" Scharnhauser Park, „eine der größten aktuellen Stadterweiterungen".
Wie entwickeln sich unsere Städte bis ins Jahr 2030? Experten beraten über Bevölkerungs- und Stadtentwicklung in einem Projekt von Stadt und Region Stuttgart
Stuttgart - Die wissenschaftliche Auseinandersetzung um die Zukunft unserer Städte macht deutlich, dass die zunehmende Überalterung bei immer internationalerer Bevölkerung erhebliche Auswirkungen haben werden. Die Schere von arm und reich, soziale Ungleichheiten und Probleme von Randgruppen rücken stärker in den Vordergrund. Diese Entwicklung habe in deutschen Städten bereits eingesetzt, so Dr. Albrecht Göschel vom Deutschen Institut für Urbanistik (difu) aus Berlin.
Doch wie kann angesichts dieses Wandels das Zusammenleben in den Städten weiterhin funktionieren? Mit dieser Frage haben sich etwa 50 Experten aus sechs deutschen Städten bei ihrem zweitägigen Workshop in Stuttgart beschäftigt. Die Veranstaltung war Teil des Projekts „Stadt 2030", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einem Ideenwettbewerb im Jahr 2000 ins Leben gerufen worden war. Als „Anschauungsobjekte" wurden Bereiche von Bad Cannstatt, Wangen/Hedelfingen und Ostfildern/Scharnhauser Park vorgestellt.
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Zukunft unserer Städte zeigt, dass die zunehmende Überalterung bei zunehmend internationaler Bevölkerung erhebliche Auswirkungen auf unsere Städte hat. Die Schere zwischen Arm und Reich, soziale Ungleichheiten und Probleme von Randgruppen rücken immer stärker in den Vordergrund. Wie kann angesichts dieses tief greifenden Wandels das Zusammenleben in den Städten weiterhin funktionieren? Mit dieser Frage haben sich etwa 50 Experten aus sechs deutschen Städten am 14. und 15. Februar in Stuttgart beschäftigt. Der zweitägige Workshop war Teil des Projekts „Stadt 2030", das vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) betreut wird und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einem Ideenwettbewerb vor zwei Jahren ins Leben gerufen worden war. Unter rund 110 Beiträgen sind damals 21 Projektstädte ausgewählt worden, darunter auch die Landeshauptstadt und der Verband Region Stuttgart mit dem Forschungsbeitrag „Stadt/Region Stuttgart 2030".
Tief greifende Reformen
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